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"Es ist schwierig", sagt man so und was genau heißt das? Hat man aufgegeben, sich mit den Dingen des Alltäglichen auseinanderzusetzen oder ist es die Angst, die die Menschen dazu bringt, erst einmal diesen "Wort-Schild" vorzuschieben, weil man denkt, man könnte anecken. Ich versuche, so oft es geht anzuecken, jedoch ist das eigentlich nicht meine Art. Manchmal wünsche ich mir mehr Ruchlosigkeit und Aggressivität, um der Öffentlichkeit wieder mehr Freiheit zu geben. In den letzten Wochen habe ich viel über den Philosophen/Schriftsteller Precht gelesen und gehört. Er wird verschrien und gefeiert, doch was sagt er? Ich teile einige seiner Gedanken und finde, dass Logik und Vernunft unbedingt in den öffentlichen Diskurs gehören und mitunter viel zu kurz kommen. Der Beginn des Krieges in der Ukraine hat sich wieder gejährt und es gibt weiterhin viel Unwissen darüber, wie alles begann und wie die Russen von den Ukrainern in der Ukraine behandelt, wie die Wiedervereinigungsverträge bezüglich der NATO Osterweiterung gebrochen wurden und wie man Russland nicht mehr zuhörte. Ich denke "es ist schwierig", doch sollten wir deshalb aufgeben und alles den Medien, Politikern und Influencern überlassen, die auch nicht frei sind und sich über Wasser halten müssen? Das ist auch schwierig. Dann noch all die Menschen, die keine Zeit/Lust/Muße haben, sich mit dem Schwierigen auseinanderzusetzen. Man kommt schnell an seine Grenzen, wann gibt man auf diesem Weg auf? Was hilft weiterzumachen? Ist es ein Privileg in dieser schwierigen Zeit, Worte zu finden, seine Gedanken ohne Angst zu äußern? Precht und Dieter Nuhr beneide ich oft, wegen ihrer Unnachgiebigkeit und sozioökonomischen Position, fast alles sagen zu können, ohne gleich mundtot gemacht zu werden. Das wünsche ich mir für alle. Die SocialMediaMöglichkeiten sind oft manipulativ oder kommen einfach zu kurz. Die Menschen schmeißen ihre Gedanken ohne Vernunft und Logik in den SocialMediaMüll, wo sie dann ein Eigenleben in den Kommentaren entwickeln. Missverständnisse sind vorprogrammiert und die Ignoranz tut ihr Übriges. Fragen wir uns noch, was die Person gemeint haben könnte? Hat sie sich vielleicht nicht richtig ausdrücken können? Fehlt der Dialog? Die GEZ-Medien sind auf dem besten Weg ihr Glaubwürdigkeit komplett zu verlieren. Das Harmonische, das Positive und das, was funktioniert, weicht dem Schwierigen, das aber auch nur angerissen wird, um dann zu sehen, wie die Menschen reagieren. Je schwieriger, je unlogischer, je unvernünftiger, desto mehr wird es unreflektiert mitgenommen, alles andere weicht. Man erkennt die Geschichte, die Herkunft, die Gedankengänge nicht mehr. Ich wünsche mir, dass die Menschen mehr Zeit damit verbringen, das Schwierige als etwas Positives zu begreifen und die Auseinandersetzung damit, einen Weg in den Alltag findet. "Schwierige" Auseinandersetzung, mit eigenen Gedanken und Hintergründen. Willkommen!
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